Kontroverse Themen kommunizieren

Fragen und Anregungen an: forschung@wissenschaftskommunikation.de

27. Februar 2019 von

„Appelle an klimafreundliches Verhalten greifen zu kurz“

Viele Menschen fühlten sich ohnmächtig bei dem Versuch, durch ihr individuelles Handeln etwas gegen den Klimawandel zu tun, sagt die Kommunikationswissenschaftlerin Imke Hoppe von der Universität Hamburg. Daher brauche es mehr Debatten über politische Regelungen für alle.
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Stadt bei Sonnenaufgang

25. Februar 2019 von

„Kriegsforschung“ – so lautet der Vorwurf

Seine Forschung an Explosivstoffen für die Wehrtechnik wird oft nicht nur kontrovers, sondern negativ gesehen, sagt Thomas M. Klapötke. Im Interview erklärt er, warum seine Forschung an energetischen Materialien wichtig ist und welche Kommunikationshürden er überwinden muss.
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18. Februar 2019 von

„Wir wollen nicht mehr reagieren, wir wollen agieren“

Die Kommunikation über Gender Studies ist oft komplex und in den Medien wird die Disziplin mitunter stark angegriffen. Miriam Stehling erarbeitet Strategien für eine offene Diskussionskultur aus der Disziplin heraus und in der Öffentlichkeit. Im Interview erzählt sie, wo diese Strategien und der Aktionstag #4genderstudies dabei ansetzen.
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15. Februar 2019 von

„Es verändert sich weniger die Impfbereitschaft, als die Medienpräsenz des Themas“

Nah am Menschen, gesellschaftlich relevant und stark polarisierend – Impfen gilt als eines der schwierigen Themen der Wissenschaftskommunikation. Julia Neufeind vom Robert-Koch-Institut erklärt im Interview, wie sich die Debatte verändert und was das Internet damit zu tun hat.
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13. Februar 2019 von Gastbeitrag

Gute Krisenkommunikation braucht gutes Krisenmanagement

Im Gastbeitrag beleuchtet Christina Beck, Pressesprecherin der Max-Planck-Gesellschaft, das Thema Krisenkommunikation und gibt praktische Tipps: Was kann im Falle einer Krise alles schiefgehen? Was gilt es grundsätzlich zu beachten? Wie kann sich die Kommunikationsabteilung besser vorbereiten?
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11. Februar 2019 von Tipp

Risiko kommunizieren – zehn Tipps zur Bewältigung einer heiklen Gratwanderung

Auf der einen Seite Faszination und Bewunderung, auf der anderen Seite Erschrecken und Befürchtungen. Zwei Seiten einer Medaille, wie sie für die Risikokommunikation typisch sind. Gerade in der Wissenschaft geht es häufig um Entwicklungen und Technologien, bei deren Einschätzung Sympathie und Antipathie nah beieinander liegen.
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11. Februar 2019 von Tipp

In der Krise kommunizieren – zehn Tipps für das, was jetzt wichtig ist

Frei erfundene Untersuchungsdaten, veruntreute Drittmittel, der erfolglos vertuschte Unfall im Forschungslabor – derlei Krisen bedrohen massiv die Reputation und die Geschäftstätigkeit, wobei Ansehen und Geld eben auch im Wissenschaftsbetrieb eng miteinander verknüpft sein können. Nun geht es darum, den Schaden zu begrenzen, die Krise zu beenden, Vertrauen wiederherzustellen.
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11. Februar 2019 von

Wenn’s richtig ungemütlich wird

„Den guten Seemann erkennt man bei schlechtem Wetter.“ Dieses Sprichwort aus Italien illustriert recht passend die Kommunikation in kritischen Situationen, also in Krisen oder bei der Vermittlung veritabler Risiken. Beides fällt nicht gerade in die Rubrik Schönwetter-Kommunikation. Und auch der Wissenschaftsbetrieb ist nicht davor gefeit, dass mal dunkle Wolken aufziehen.
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25. Juni 2018 von

„Mangelnde Kommunikation macht uns am meisten angreifbar“

Die European Animal Research Association (EARA) setzt sich für eine offene Kommunikation über Tierversuche ein. Gerade in Deutschland gibt es da noch viel Nachholbedarf, sagt der geschäftsführende Direktor Kirk Leech. Was Forschende und Institutionen tun können, erklärt er im Interview.
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Foto: freestocks.org, CC0

24. April 2018 von ,

Tierversuche – Wenn Forschungskritik persönlich wird

Ein Forscher des Max-Delbrück-Centrums in Berlin hat von Tierversuchsgegnern einen Preis für den „schlimmsten Tierversuch“ bekommen. Das Forschungszentrum reagierte darauf mit einer solidarischen Aktion, die auf Dialog mit Veranstaltern und Demonstranten setzte. Vera Glaßer im Gespräch über die Erfahrungen der Kommunikationsabteilung.
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Foto: Nuria Cerdá Esteban / Max-Delbrück-Centrum