Forschung

Das Feld der Forschung über Wissenschaftskommunikation wächst. In zahlreichen empirischen Studien diskutieren Forschende aus verschiedenen Fachgebieten etwa über die Qualität der Kommunikation und das Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft. Wir treten mit dem Blick aus der Praxis an die Forschung heran und bereiten ausgewählte Ergebnisse und Debatten auf.

Foto: Boris Thaser, CC BY 2.0

Fragen und Anregungen an: forschung@wissenschaftskommunikation.de

11. Juni 2021 von

Evidenzbasierte Tipps für die Präsentation der eigenen Forschung

Welche Form der Präsentation eignet sich, um die eigene Forschung zu kommunizieren? Was gibt es bei unterschiedlichen Formaten zu beachten? Philipp Niemann und Virginia Albert berichten, wie und warum das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik)* zu diesen Fragen einen Leitfaden für Forschende entwickelt hat. 
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8. Juni 2021 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Mai 2021

Welche Dynamiken prägen die europäische Wissenschaftskommunikationslandschaft? Wie stellen sich Bürger*innen eine gute Klimakrisenkommunikation vor? Und was bewegt die Wissenschafts-Community während Corona? Das sind die Themen im Forschungsrückblick für den Mai.
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1. Juni 2021 von

Ambivalenz als Chance begreifen 

Simon David Hirsbrunner beschäftigt sich mit Online-Debatten rund um den Klimawandel. In einer Studie hat er untersucht, wie Youtube-Nutzer*innen Informationen zum Anstieg des Meeresspiegels in Kommentaren diskutieren. Der Kommunikationswissenschaftler plädiert dafür, auftretende Unsicherheiten und Ambiguitäten produktiv zu nutzen.  
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26. Mai 2021 von

„Das Netz gehört tendenziell den Skeptiker*innen“ 

Die Kommunikationswissenschaftlerin Silke Adam beschäftigt sich mit der Kommunikation von Klimawandelskeptiker*innen. In einem Forschungsprojekt hat sie herausgefunden, dass der Skeptizismus in den klassischen deutschen Medien wenig Resonanz findet – im Netz dafür umso mehr.
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19. Mai 2021 von

„Auch Tennis lernt man nicht, indem man darüber redet“

Hat Kommunikationstraining keinen Effekt bei Wissenschaftler*innen? Margaret Rubega hat mit einem amerikanisch-kanadischen Forschungsteam Praxis-Seminare an einer Universität konzipiert und evaluiert. Das Ergebnis ihrer Studie legt nahe, dass Studierende Schwierigkeiten haben, Gelerntes in die Praxis umzusetzen.
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11. Mai 2021 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im April 2021

Welche Rolle sollte die Wissenschaft bei politischen Entscheidungen in der Corona-Krise spielen? Gucken mehr Männer als Frauen Wissenschaftsvideos auf Youtube – und wenn ja: warum? Und wie beeinflussen positive und negative Kommentare unter Online-Artikeln die Bereitschaft, ihnen Glauben zu schenken und sie zu teilen? Das sind die Themen im Forschungsrückblick für den April.
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7. Mai 2021 von

Wie wirkt Expert*innenwissen zu Corona auf Social Media?

Während der Corona-Krise melden sich viele Leute zu Wort – echte Spezialist*innen und solche mit zweifelhafter Expertise. Nicole Krämer, Monika Taddicken und Stefan Stieglitz untersuchen in einem DFG-geförderten Forschungsprojekt die Rolle, die direkte Kommunikation von Expert*innen während der Pandemie auf Twitter und Youtube spielt.
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20. April 2021 von

Große Ziele brauchen viele kleine Schritte 

Wenn sich Angebote der Wissenschaftskommunikation in pädagogischen Kontexten verbessern sollen, braucht es wie in der Bildungsarbeit Evaluation, sagt Ilka Parchmann. Wie die Chemiedidaktikerin berichtet, zeigen Forschungsprojekte, dass große Ziele nicht durch Einmalangebote erreicht werden können.
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19. April 2021 von

„Die digitale Umstellung im letzten Jahr hat auch den Fokus der Forschung für uns verschoben“

Wie kann Präsentationskompetenz untersucht werden, wenn ein etabliertes Projekt wie der Jugend Präsentiert Wettbewerb auf einmal nur noch digital stattfindet? Antworten dazu gibt Fabian Ruth, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Präsentationskompetenz am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen das Projekt wissenschaftlich begleitet und evaluiert.
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16. April 2021 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im März 2021

Wie nehmen Menschen die Vorteile und Gefahren von Software zur Gesichtserkennung wahr? Warum haben Mathematik und Physik immer noch ein männlich geprägtes Image? Und was macht den „March for Science“ zu einem Thema in der Berichterstattung? Das sind die Themen im Forschungsrückblick für den März.
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26. März 2021 von , Gastbeitrag

Evaluation des Projekts „Risikokommunikation zur Künstlichen Intelligenz“ (RIKI)

Ist ein Projekt der Wissenschaftskommunikation tatsächlich erfolgreich und was könnte daran noch optimiert werden? Um solche Fragen zu beantworten, ist eine wissenschaftliche Evaluation von elementarer Bedeutung. Dieser Gastbeitrag gibt anhand eines Kommunikationsprojekts des Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation (NaWik) konkrete Einblicke in Methodik und Ergebnisse einer projektbegleitenden Evaluation.
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24. März 2021 von

„Begleitforschung stellt andere Fragen“

Was ist Begleitforschung und wie unterscheidet sie sich von einer Evaluation? Vanessa van den Bogaert und Joachim Wirth berichten von eigenen Forschungsprojekten in der Lehr-Lernforschung und erklären, was sie sich für eine gute Evaluationspraxis in der Wissenschaftskommunikation wünschen. 
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18. März 2021 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Februar 2021

Wie werden Geschichten von Superbazillen auf Youtube erzählt? Welche Gefahren bestehen, wenn man Nachrichten auf Social-Media-Kanälen blindes Vertrauen schenkt? Und wie kommunizieren Staaten Verschärfungen der Impfpflicht? Das sind die Themen im Forschungsrückblick für den Februar.
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3. März 2021 von

„Wir müssen auch unerwünschte Nebeneffekte mitdenken“

Evaluation zielt häufig darauf ab, herauszufinden, ob kurzfristig eine gewünschte Wirkung erreicht wurde. Die Kommunikationswissenschaftlerin Senja Post plädiert dafür, auch die langfristigen, gesamtgesellschaftlichen Effekte von Wissenschaftskommunikation in den Blick zu nehmen. Das bedeutet: Auch unerwünschte Wirkungen sollten bedacht werden.
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22. Februar 2021 von

„Wer Youtube-Videos macht, sollte den Werkzeugkasten kennen“

Wie funktionieren audiovisuelle Formate wie Youtube-Videos bei der Wissensvermittlung? Ein Forschungsteam der Universität Trier hat herausgefunden, dass die beliebteren Formate nicht unbedingt die sind, die den größten Lerneffekt erzielen. Direkte Ansprache und Unterhaltsamkeit können helfen, das Publikum zu erreichen.
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12. Februar 2021 von

Filter-Blackbox soziale Medien

Wie beeinflussen Algorithmen unseren Informationskonsum im Netz? Die exakten Abläufe hinter dem Aufbau von Social-Media-Feeds und Co bleiben der Wissenschaft zumeist verschlossen. Cornelia Sindermann will sich dem Thema deshalb in einer Studie mit einem neuen methodischen Ansatz nähern und vor allem auch die Rolle des Menschen in dieser Interaktion untersuchen.
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