Forschung

Das Feld der Forschung über Wissenschaftskommunikation wächst. In zahlreichen empirischen Studien diskutieren Forschende aus verschiedenen Fachgebieten etwa über die Qualität der Kommunikation und das Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft. Wir treten mit dem Blick aus der Praxis an die Forschung heran und bereiten ausgewählte Ergebnisse und Debatten auf.

Foto: Boris Thaser, CC BY 2.0

Fragen und Anregungen an: forschung@wissenschaftskommunikation.de

26. Januar 2021 von

„Es geht nicht nur darum: Was ist Fakt?“

Wie kann Wissen anschlussfähig gemacht werden, ohne dabei auf Komplexität zu verzichten? Der Sammelband „Recontextualized Knowledge“ blickt aus der Perspektive der Rhetorikforschung auf die Wissenschaftskommunikation. Ein Gespräch mit den Herausgebern Markus Gottschling und Olaf Kramer darüber, warum sich Recherche über Zielgruppen lohnt.
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19. Januar 2021 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Dezember 2020

Können Citizen Scientists Qualitätskriterien für gute Umweltkommunikation entwickeln? Erhöht allgemeines Verständnis für Wissenschaft die Akzeptanz von Forschungsergebnissen? Und welche Chance hatten Corona-Gerüchte und Verschwörungsmythen in Indien? Das sind die Themen im Forschungsrückblick für den Dezember.
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5. Januar 2021 von

Wem wir vertrauen, wenn es um Wissenschaft geht

Ein Experte erklärt im Fernsehinterview Astrophysik, eine Youtuberin tut online dasselbe. Wen empfinden wir als vertrauenswürdiger? Das hat ein Forschungsteam der Technischen Universität Braunschweig erforscht. Die Kommunikationswissenschaftlerin Anne Reif erklärt im Interview, was sie herausgefunden haben.
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15. Dezember 2020 von ,

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im November 2020

Wie wird im deutschsprachigen Youtube über Impfungen gesprochen? Und was motiviert Menschen dazu, sich an Citizen-Science-Projekten zu beteiligen? Dies und außerdem ein Blick über den Tellerrand – Bürgerbeteiligung mit wissenschaftlichem Input – sind die Themen im Forschungsrückblick für den November.
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7. Dezember 2020 von

Schneller, kürzer, politischer

Wie entwickeln sich Diskurse in Sozialen Medien? Was bedeutet das für den öffentlichen und politischen Diskurs im Allgemeinen? Und welche Regeln braucht es hier? Dazu forscht Netzwerkwissenschaftler Philip Lorenz-Spreen. Ein Gespräch.
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12. November 2020 von ,

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Oktober 2020

Welche Faktoren beeinflussen die Nutzung von Sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation? Wie sehen Klimaforschende ihre Rolle im politischen Prozess? Und wieso sollte Ehrfurcht in der Wissenschaft aus einer konstruktivistischen Perspektive betrachtet werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Studien im Forschungsrückblick.
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2. November 2020 von

Kommunikation von Unsicherheit im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik

Wie wirkt sich die Vermittlung von Unsicherheiten auf die Vertrauenswürdigkeit von Forschenden aus? Das hat ein Forschungsteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster untersucht. Im Interview sprechen Inse Janssen und Friederike Hendriks über ihre kürzlich erhobenen Daten und deren Bedeutung.
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23. Oktober 2020 von

Im Fokus des Populismus

Warum greifen rechte Populisten vor allem Felder wie Klima- oder Genderforschung an? Das untersucht der Kommunikationswissenschaftler Benjamin Krämer. Im Interview spricht er über die Mechanismen, die dahinter stecken und die Rolle der Medien.
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15. Oktober 2020 von ,

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im September 2020

Beschädigt die sogenannte Replikationskrise das Vertrauen in die Wissenschaft? Wie wirkt sich Framing auf die Einstellungen zum Coronavirus aus? Und welche Fragen stellen sich Kinder über den Klimawandel? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Studien aus unserem aktuellen Forschungsrückblick.
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22. September 2020 von

Mehr Einordnung und kritische Nachfragen – was der Journalismus in der Coronakrise besser machen könnte

Nehmen Forschende den Journalistinnen und Journalisten in der Corona-Pandemie die Arbeit ab? Und wie ließe sich die Qualität der Berichterstattung verbessern? Ein Interview mit dem Wissenschaftsjournalismus-Professor Holger Wormer.
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11. September 2020 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im August 2020

Der Effekt von Kommunikationstrainings auf Forschende, was Menschen zur Teilnahme an Citizen-Science-Projekten motiviert und welche Faktoren die Vertrauenswürdigkeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beeinflusst: Das sind die Themen im aktuellen Forschungsrückblick.
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7. September 2020 von , , Gastbeitrag

Mit „Wissenschaft für alle“ neue Zielgruppen erreichen: Was hat funktioniert und was nicht?

Wissenschaftskommunikation für und mit Menschen, die in einem marginalisierten Stadtteil leben, die Berufsschule besuchen oder einen muslimischen Migrationshintergrund haben – das Team von „Wissenschaft für alle“ berichtet von den Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit diesen drei unterschiedlichen Zielgruppen und der Evaluation der Pilotformate.
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11. August 2020 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Juli 2020

Warum posten Nutzerinnen und Nutzer ruppige Online-Kommentare? Funktioniert Humor auf Science-Twitter? Und wie gut ist die Qualität der Informationen über Covid-19 auf Wikipedia? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Studien im aktuellen Forschungsrückblick.
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20. Juli 2020 von

Wie viel Pressetext steckt im Wissenschaftsjournalismus?

Welchen Einfluss hat die Pressearbeit von Hochschulen auf die Berichterstattung über Wissenschaft? Die Kommunikationswissenschaftler Mike S. Schäfer und Daniel Vogler haben das in einer neuen Studie für die Schweiz untersucht. Im Interview erläutern sie ihre Ergebnisse.
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15. Juli 2020 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Juni 2020

Halten wir andere für leichter manipulierbar als uns selbst? Schadet Offenheit dem Vertrauen in Wissenschaft? Und wie können Klima-Diskussionen freundlicher und konstruktiver ablaufen? Damit beschäftigen sich die Studien im aktuellen Forschungsrückblick.
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13. Juli 2020 von

Corona-Kommunikation: Viel Licht, viel Schatten

Drei Viertel der Menschen in Deutschland orientieren sich bei ihrer Einschätzung des Coronavirus an medizinischen Expertinnen und Experten, wie eine neue Studie zeigt. Der Rest jedoch scheint anfällig für Verschwörungs­glauben. Ein Interview mit dem Medienpsychologen Tobias Rothmund über Wissenschaftskommunikation und das misstrauische Viertel der Bevölkerung.
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