Schwerpunkt: Forschende und die Medien

Talkshows, Interviews, Gastbeiträge – Müssen sich Forschende in den Medien positionieren und sich in aktuelle Debatten einbringen? Was motiviert sie dazu? Was schreckt sie ab? Und wie passen die Systeme Wissenschaft und Medien trotz ihrer Unterschiede zusammen? Damit beschäftigt sich dieser Schwerpunkt.

23. Oktober 2018 von Gastbeitrag

Die Quadratur des Kreises

Forschende sind in den Medien wenig präsent. Muss sich das ändern? Und erweisen sie der Wissenschaft damit einen guten Dienst? Im Gastbeitrag diskutiert Beatrice Dernbach das Für und Wider und startet damit unseren neuen Schwerpunkt „Forschende in den Medien“. 
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Foto: Ryan Johns, CC0

30. Oktober 2018 von

„Man muss sich auch außerhalb der eigenen Community unterhalten können“

Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist einer der führenden Klimaforscher Deutschlands und als Forschender in den Medien sehr präsent. Mit uns hat er darüber gesprochen, warum ihm die Kommunikation so am Herzen liegt.
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31. Oktober 2018 von

Pressearbeit – ab in die Zeitung?!

Wie bringt man Medien dazu, über Forschende und ihre Ergebnisse zu berichten? Oder deren wissenschaftliche Erkenntnisse in eine aktuelle Debatte einzubeziehen? Für unseren Schwerpunkt Forschende und die Medien haben wir bei Pressestellen von Hochschulen nachgefragt, wie sie heute Pressearbeit mit ihren Expertinnen und Experten machen.
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Foto: Bank Phrom, CC0

1. November 2018 von

„Die größte Herausforderung ist es, die richtigen Metaphern zu finden“

Von Fernsehshow bis Dinner Speech – Martin Korte spricht über seine neurobiologische Forschung auf verschiedensten Kanälen. Wie er als Wissenschaftler die Zusammenarbeit mit den Medien erlebt und warum er lieber live vor Publikum spricht, erklärt er im Interview.
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5. November 2018 von

Wenn Forschende der Presse auf die Finger schauen

Auf der Website Climatefeedback.org begutachten Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Medienbeiträge zu ihrem Fachgebiet. Wir haben Victor Venema von der Universität Bonn gefragt, warum er sich dort engagiert – und wie Redaktionen auf schlechte Noten reagieren.
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Lupe und Laptop

7. November 2018 von

„Totale Harmonie zwischen Forschenden und Medien ist gar nicht wünschenswert“

Die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind gerne bereit, sich in den Medien zu äußern. Doch das kann sie in Einzelfällen dazu verleiten, die Bedeutung der eigenen Forschung zu überhöhen, erklärt der Kommunikationswissenschaftler Hans Peter Peters im Interview.
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Forscherin vor Kamera

8. November 2018 von

Wollen Forschende in Fernsehsendungen und Talkshows auftreten?

Wieso sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neben ihrer primären Forschungsarbeit auch in TV-Sendungen oder gar Talkshows auftreten? Wir haben nachgefragt und direkte Erfahrungen und Meinungen von Forschenden erhalten.
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9. November 2018 von , Gastbeitrag

„Wissenschaftskommunikation als Chance, die Wahrnehmung des eigenen Fachs zu gestalten“

Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht selbst kommunizieren, geben sie freiwillig die Darstellung und die Narrative rund um ihre Forschung aus der Hand, schreiben die Archäologen Jens Notroff und Oliver Dietrich. Im Gastbeitrag plädieren sie darum für mehr aktive Kommunikation.
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14. November 2018 von Gastbeitrag

Welche Forschenden erscheinen in den Medien? Befunde aus der Schweiz

Was entscheidet darüber, ob Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Presse genannt werden? Eine groß angelegte Medienanalyse liefert nun Hinweise für das Schweizer Medien- und Wissenschaftssystem. Adrian Rauchfleisch und Mike S. Schäfer erläutern die Befunde in ihrem Gastbeitrag.
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Weitere Artikel zum Thema

6. Januar 2022 von ,

Panoptikum 22-1 #DontLookUp #Klimabewegung #Geschlechterrollen

Wissenschaftskommunikation im Film, ein Rückblick auf zwei Jahre Coronapandemie und Forschung zu Umweltthemen auf Youtube und Vorurteilen gegenüber weiblichen Wissenschaftlerinnen. Das plus aktuelle Jobs und Termine sind die Themen im Panoptikum.
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15. Dezember 2021 von

„Ich bin froh über alle, die sich nicht abschrecken lassen“

Die BILD-Zeitung hat Wissenschaftler*innen als „Lockdown-Macher“ betitelt. Ein breites Bündnis aus der Wissenschaft kritisiert diese Berichterstattung scharf. Eine Einschätzung von Elisabeth Hoffmann und Sabine Kunst zur Signalwirkung der Stellungnahmen und Konsequenzen des erzeugten Meinungsklimas für die Wissenschaftskommunikation.
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30. November 2021 von ,

„Wichtig ist, dass man keine großen Hemmungen hat, sondern einfach loslegt!“

Mit Wissenschaftskommunikation schon im Studium beginnen – Lena Schwenker spricht bei Projekten wie „Real Scientists“, auf ihrem Instagram-Kanal „LabcoatLena“ oder dem Wissenschaftsfestival „Pint of Science“ über Wissenschaft. Was sie motiviert und wie sie alle Projekte und ihr Studium unter einen Hut bekommt, verrät sie im Interview.
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22. November 2021 von

„Ich wollte ein Spiel angehen, weil mir das in der Wissenskommunikation und Lehre gefehlt hat“

Spieler*innen mit fachlichem Vorwissen haben mit dem Point-and-Click-Adventure „Welt der Werkstoffe“ Spaß und müssen Erlerntes einsetzen, wenn sie in Parallelwelten reisen und ihren Professor befreien wollen. Wie der Ingenieur Martin Bonnet auf die Idee des Spiels kam und warum er auch seine Vorlesung bei Youtube frei zur Verfügung stellt, erzählt er im Interview.
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23. September 2021 von ,

Panoptikum 21-19 #btw21 #Risikowahrnehmung #FalseBalance

Ein Impulspapier zur Zukunft der Wissenschaftskommunikation, Studien zur Risikowahrnehmung von Naturkatastrophen und Entscheidungshilfen für die Bundestagswahl 2021. Das plus aktuelle Jobs und Termine sind die Themen im Panoptikum.
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25. August 2021 von

„Jetzt erst recht“

Der Immunologe Gabriel Sollberger hat mit einigen Kolleg*innen den Instagramkanal @Immunstagram gestartet und dabei sehr viel gelernt. Im Interview spricht er über seine Motivation für die Wissenschaftskommunikation, die Arbeit, die dahinter steckt und warum etwas Mut und vor allem ein gutes Team helfen.
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19. Juli 2021 von

StudSciCom – Eine Grassroots-Kommunikationsfortbildung

Mit ihrer Initiative Student Science Communication wollen Famke Bäuerle und Leonhard Dreyer sich selbst und andere Studierende in Wissenschaftskommunikation fortbilden. Warum Unis da noch mehr Angebote machen könnten und was sie jetzt selbst auf die Beine stellen wollen, erklären die beiden im Interview.
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16. Juli 2021 von

„Twitter weitet den Blick in die vielfältige Gesellschaft“

Konstanze Marx forscht zu Diskursen im Netz, sprachlicher Gewalt und Cybermobbing und kommuniziert darüber. Wie die Professorin für Linguistik den Austausch auf Twitter und Instagram wahrnimmt und was sie daraus für ihre Forschung mitnimmt, erklärt sie im Interview und gibt Tipps für den Start.
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12. Juli 2021 von

“Jeden einzelnen Begriff, den man als gegeben ansieht, sollte man nochmal hinterfragen”

Der Doktorand Manuel Neumann nutzt Instagram, um über Politikwissenschaften zu informieren. Warum er dieses Medium für seine Wissenschaftskommunikation gewählt hat und auf welche Hürden er dabei gestoßen ist, berichtet er im Interview.
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8. Juli 2021 von

„Mir haben Vorbilder von Wissenschaftler*innen in den Sozialen Medien gefehlt“

Als @dieWissenschaftlerin lässt Amelie Reigl ihre Follower*innen auf Instagram und TikTok an ihrem Alltag als Forscherin teilhaben und will so Wissenschaft verständlich und greifbar machen. Warum Sie aktiv wurde, wie sie die beiden Kanäle kombiniert und was sie an TikTok reizt, erzählt sie im Interview.
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21. Juni 2021 von

„Den Dialog, den ich auf Instagram mit der Community führen kann, finde ich sehr wichtig.“

Wie kann Wissenschaftskommunikation auf Instagram, TikTok und über weitere Medien funktionieren? Darüber haben wir mit der Neurobiologin Stina Börchers gesprochen, die im Interview erklärt, warum ihr die Wissenschaftskommunikation wichtig ist und welche Medien sie am liebsten nutzt.
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28. Mai 2021 von

„Das ist zu kompliziert. Da muss etwas raus“

Die Doktorandin Jana Hamdan hat zum ersten Mal bei einem Science Slam über ihre Forschung gesprochen – und würde es wieder tun. Im Interview erzählt die Ökonomin, wie sie sich vorbereitet hat und warum sie beim Slam nervöser war als bei einem Fachvortrag.
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27. Mai 2021 von

Sechs Fragen für den Start – die eigene Forschung kommunizieren

Was motiviert Wissenschaftler*innen mit einem fachfremden Publikum über ihre Forschung zu sprechen? Und welche Formate eignen sich für den Start? Wir haben Fragen gesammelt, die Forschenden bei ihrem Einstieg in die Wissenschaftskommunikation helfen können.
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7. Mai 2021 von

Wie wirkt Expert*innenwissen zu Corona auf Social Media?

Während der Corona-Krise melden sich viele Leute zu Wort – echte Spezialist*innen und solche mit zweifelhafter Expertise. Nicole Krämer, Monika Taddicken und Stefan Stieglitz untersuchen in einem DFG-geförderten Forschungsprojekt die Rolle, die direkte Kommunikation von Expert*innen während der Pandemie auf Twitter und Youtube spielt.
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3. Mai 2021 von , , Gastbeitrag

Gespräche im Grünen über Wissenschaft 

„Und, was machst du so?“ Der Titel des Projektes ist eine Frage, die Wissenschaftler*innen öfter hören, wenn sie in ihrer Heimat zu Besuch sind. Kann das ein Ansatzpunkt für Wissenschaftskommunikation in ländlichen Regionen sein? Und was kann man aus den Gesprächen lernen? Ein Blick in das Pilotprojekt.
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