Schwerpunkt: Forschende und die Medien

Talkshows, Interviews, Gastbeiträge – Müssen sich Forschende in den Medien positionieren und sich in aktuelle Debatten einbringen? Was motiviert sie dazu? Was schreckt sie ab? Und wie passen die Systeme Wissenschaft und Medien trotz ihrer Unterschiede zusammen? Damit beschäftigt sich dieser Schwerpunkt.

Die Quadratur des Kreises

Forschende sind in den Medien wenig präsent. Muss sich das ändern? Und erweisen sie der Wissenschaft damit einen guten Dienst? Im Gastbeitrag diskutiert Beatrice Dernbach das Für und Wider und startet damit unseren neuen Schwerpunkt „Forschende in den Medien“. 
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Foto: Ryan Johns, CC0

„Man muss sich auch außerhalb der eigenen Community unterhalten können“

Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist einer der führenden Klimaforscher Deutschlands und als Forschender in den Medien sehr präsent. Mit uns hat er darüber gesprochen, warum ihm die Kommunikation so am Herzen liegt.
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Pressearbeit – ab in die Zeitung?!

Wie bringt man Medien dazu, über Forschende und ihre Ergebnisse zu berichten? Oder deren wissenschaftliche Erkenntnisse in eine aktuelle Debatte einzubeziehen? Für unseren Schwerpunkt Forschende und die Medien haben wir bei Pressestellen von Hochschulen nachgefragt, wie sie heute Pressearbeit mit ihren Expertinnen und Experten machen.
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Foto: Bank Phrom, CC0

„Die größte Herausforderung ist es, die richtigen Metaphern zu finden“

Von Fernsehshow bis Dinner Speech – Martin Korte spricht über seine neurobiologische Forschung auf verschiedensten Kanälen. Wie er als Wissenschaftler die Zusammenarbeit mit den Medien erlebt und warum er lieber live vor Publikum spricht, erklärt er im Interview.
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Wenn Forschende der Presse auf die Finger schauen

Auf der Website Climatefeedback.org begutachten Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler Medienbeiträge zu ihrem Fachgebiet. Wir haben Victor Venema von der Universität Bonn gefragt, warum er sich dort engagiert – und wie Redaktionen auf schlechte Noten reagieren.
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Lupe und Laptop

„Totale Harmonie zwischen Forschenden und Medien ist gar nicht wünschenswert“

Die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind gerne bereit, sich in den Medien zu äußern. Doch das kann sie in Einzelfällen dazu verleiten, die Bedeutung der eigenen Forschung zu überhöhen, erklärt der Kommunikationswissenschaftler Hans Peter Peters im Interview.
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Forscherin vor Kamera

Wollen Forschende in Fernsehsendungen und Talkshows auftreten?

Wieso sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neben ihrer primären Forschungsarbeit auch in TV-Sendungen oder gar Talkshows auftreten? Wir haben nachgefragt und direkte Erfahrungen und Meinungen von Forschenden erhalten.
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„Wissenschaftskommunikation als Chance, die Wahrnehmung des eigenen Fachs zu gestalten“

Wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nicht selbst kommunizieren, geben sie freiwillig die Darstellung und die Narrative rund um ihre Forschung aus der Hand, schreiben die Archäologen Jens Notroff und Oliver Dietrich. Im Gastbeitrag plädieren sie darum für mehr aktive Kommunikation.
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Welche Forschenden erscheinen in den Medien? Befunde aus der Schweiz

Was entscheidet darüber, ob Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Presse genannt werden? Eine groß angelegte Medienanalyse liefert nun Hinweise für das Schweizer Medien- und Wissenschaftssystem. Adrian Rauchfleisch und Mike S. Schäfer erläutern die Befunde in ihrem Gastbeitrag.
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Weitere Artikel zum Thema

Naturwissenschaft und Finanzen – „Plan-B-Labor“

Als Nora Feuerer sich über Finanzfragen wie Altersvorsorge oder Vermögensaufbau für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler informieren wollte, bemerkte sie hier ein großes Vakuum. Kurzerhand startete sie den Blog „Plan-B-Labor“, in dem sie sich seither diesen und weiteren Themen widmet.
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Im Profil: Jan Steffen

Ein Zettel am Schwarzen Brett brachte Jan Steffen zur Wissenschaftskommunikation. Warum das Meer einfach nie langweilig wird und was sein Job in der Pressestelle des GEOMAR so alles zu bieten hat, erzählt er im Jobprofil.
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Welcher #Wisskomm-Typ sind Sie?

Videostar, Debattenprofi oder Wissenschafts-Partygast? Mit dem großen Formate-Test können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer Minute herausfinden, welche Form der Wissenschaftskommunikation gut zu ihnen passt. Die passenden Formate gibt es gleich dazu in unserer Datenbank.
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Grafik: Anne Weißschädel, WiD

Gesucht: Kommunikationsgenies aus der Wissenschaft

Seit 2000 gibt es ihn. Mit 50.000 Euro dotiert und verliehen vom Stifterverband ist der Communicator-Preis eine der wichtigsten Auszeichnungen in Deutschland für Wissenschaftskommunikation. Jutta Rateike von der DFG und Andrea Frank vom Stifterverband über den Preis, direkte Wissenschaftskommunikation und warum monetäre Anreize nicht alles sind.
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„Es muss auch meine Großmutter verstehen können“

Der neue deutsche Science-Slam-Meister heißt seit diesem Samstag: Aniruddha Dutta. Ein Gespräch über Kekse und die Eigenheiten des Publikums.
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Aniruddha Dutta

„Das erste Kriterium ist die wissenschaftliche Exzellenz“

Wie wählen Medien Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft für ihre Berichte aus? Wissenschaftsjournalist Martin Schneider erklärt, worauf es ankommt und gibt Tipps für gute Interviews.
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„Gewisse Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber Statistik verstehe ich vollkommen“

Journalismus und Statistik – das ist oft eine schwierige Beziehung. Zum Start unseres Schwerpunkts Wissenschaftsjournalismus verrät Malte Persike, Dozent für Forschungsstatistik an der Universität Mainz, was schief läuft und was die Medien besser machen könnten.
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Statistische Auswertung in einer Fachzeitschrift

Session-Rückblick: „Alle an einem Strang oder jeder Berufsstand für sich?“

„Alle an einem Strang oder jeder Berufsstand für sich?“ – am 09.11. fand im Rahmen des 11. Forums Wissenschaftskommunikation eine Fishbowl-Session zu diesem Thema statt. Die künstlerische Forscherin Johanna Barnbeck war dabei und hat die Diskussion für uns visualisiert.
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Fotos: privat, Chantal Seitz und AWI

Alle an einem Strang oder jeder Berufsstand für sich?

Wissenschaft, Kommunikation, Journalismus – Über die Zusammenarbeit diskutieren am Freitag in unserer Session beim Forum Wissenschaftskommunikation der Molekularbiologe Emanuel Wyler, Journalistikprofessorin Ismeni Walter und Kommunikationschef Ralf Röchert mit dem Publikum. Wir haben sie schon mal gefragt: Welche Rolle spielen die drei Berufsgruppen in einer idealen Welt?
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Fotos: privat, Chantal Seitz und AWI

Nachwuchsforschende, zeigt euch!

Doktorand Leon Barthel wünscht sich mehr Wissenschaftskommunikation von Promovierenden und Postdocs. Warum das schon zum Karrierestart wichtig ist und wie es in seinem Projekt „Igel in Berlin“ läuft? Darum geht es in seiner Projektvorstellung beim Forum Wissenschaftskommunikation. Einen Ausblick gibt er im Interview.
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Foto: israel palacio, CC0

Wissen schmeckt – Kochshow mit Forschenden

Bei Wissen schmeckt kocht Moderator Argang Ghadiri mit Gästen aus der Wissenschaft. Im Interview erzählt er, wie man Digitalisierung oder Sportökonomie in einer Kochsendung auf Youtube erklären kann.
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Die Wissenschaft und ihre besondere Pflicht zur Kommunikation

Müssen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Kommunikation verpflichtet werden? Darüber wird seit einiger Zeit in der Community diskutiert. Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, bezieht Stellung.
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Foto: Oleg Laptev, CC0

„Ich erlebe die Diskussionen [auf Twitter] als sehr konstruktiv und sachlich“

Andreas Peichl ist Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen und, wenn man aktuellen Kommunikationsrankings glaubt, einer der am besten vernetzten Ökonomen in den Sozialen Medien. Ein guter Anlass, um mit ihm über seine Einstellung zur Wissenschaftskommunikation zu sprechen.
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„Schreiben war schon immer mein Ding“

Martin Riemer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Magdeburg. In seiner Forschung beschäftigt er sich vor allem mit der Zeitwahrnehmung. Nun hat er einen Roman mit dem Titel „Post Mortem“ geschrieben, in dem die Wissenschaft eine besondere Rolle spielt.
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Botschaften ohne Empfänger

In einem Blogbeitrag forderte Jan-Martin Wiarda kürzlich eine Verpflichtung von Forschenden zur Wissenschaftskommunikation. Antonia Rötger widerspricht dem und nennt im Gastbeitrag Gründe, weshalb sie dies nicht für eine geeignete Maßnahme hält.
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