Forschung

Das Feld der Forschung über Wissenschaftskommunikation wächst. In zahlreichen empirischen Studien diskutieren Forschende aus verschiedenen Fachgebieten etwa über die Qualität der Kommunikation und das Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft. Wir treten mit dem Blick aus der Praxis an die Forschung heran und bereiten ausgewählte Ergebnisse und Debatten auf.

Foto: Boris Thaser, CC BY 2.0

Fragen und Anregungen an: forschung@wissenschaftskommunikation.de

12. Juni 2018 von

Citizen Science weckt Interesse an Wissenschaft

Wie wirkt die Teilnahme an einem echten Forschungsprojekt auf Schülerinnen und Schüler? Die Lehr-Lern-Forscherin Vanessa van den Bogaert von der Ruhr-Universität Bochum hat das am Beispiel des Projekts Plastikpiraten untersucht.
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Schüler präsentieren Plastikmüll-Fundstücke

1. Juni 2018 von

Wie Interessenkonflikte das Vertrauen beschädigen

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing – viele Menschen glauben offenbar, dass die alte Volksweisheit auch für die Wissenschaft gilt. Studien zeigen: Mögliche finanzielle Interessen von Forschenden schaden dem Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wird, sogar stärker als fachliche Makel.
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Interessenkonflikt-Statement in wissenschaftlichem Paper

8. Mai 2018 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im April 2018

Warum lehnen Menschen Wissenschaft ab? Wie entwickelt sich Vertrauen zu Forscherinnen und Forschern? Und hilft Twitter bei der Verbreitung neuer Erkenntnisse in der Bevölkerung? Das untersuchten die Studien in unserem aktuellen Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

23. April 2018 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im März 2018

Wie schlechte Tonqualität der Wissenschaftskommunikation schadet und warum persönliche Angriffe auf Forschende auch ihre wissenschaftliche Arbeit abwerten: Das sind die Themen im Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

13. April 2018 von Gastbeitrag

Ars longa: Wissenschafts­kommuni­kation in der Antike

Lange vor Youtube-Videos und Science Slams dienten Lehrgedichte, Dialoge und Theaterstücke der Vermittlung von Wissen. Ein Überblick über die Wissenschaftskommunikation von Hesiod bis Augustinus.
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Ausschnitt aus Raffaels Fresko „Die Schule von Athen“ im Apostolischen Palast

14. März 2018 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Februar 2018

Ob beim Impfen, beim Klimawandel oder bei den Effekten von Mediengewalt auf Kinder: Wie bringt man Menschen davon ab, nur das zu glauben, was sie glauben wollen? Damit beschäftigen sich alle drei Studien in diesem Forschungsrückblick auf die eine oder andere Weise.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

6. März 2018 von , Gastbeitrag

Wissenschaft für alle?! Das sagt die Forschung

Erreicht Wissenschaftskommunikation nicht oft nur die Menschen, die ohnehin schon interessiert sind? Und wie können schwer erreichbare Zielgruppen trotzdem einbezogen werden? Diesen Fragen widmet sich ein neues Forschungsprojekt.
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Alter Fernseher

26. Februar 2018 von , Gastbeitrag

Wie gut verstehen Laien wissenschaftliche Unsicherheit?

Forschungsergebnisse sind meistens vorläufig, manchmal widersprüchlich. In wissenschaftsjournalistischen Artikeln kommt das oft zu kurz. Wie lässt sich das Verständnis für die Natur wissenschaftlicher Erkenntnisse fördern?
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Zeitungsleser auf Parkbank

22. Februar 2018 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Januar 2018

Vier verschiedene Arten von Wissenschaftspublikum, schlechte Diskussionskultur auf Facebook und was niedliche Tierbilder mit dem Lernen wissenschaftlicher Fakten zu tun haben: Das sind die Themen im aktuellen Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

16. Februar 2018 von Gastbeitrag

Zwei Visionen für die Öffnung der Wissenschaft

Open Science und Citizen Science – für beide Konzepte gibt es vielfältige Definitionen, die sich teilweise überschneiden. Claudia Göbel arbeitet mit Praktikerinnen und Praktikern aus beiden Bereichen. Über Synergien und Felder für Zusammenarbeit berichtet sie im Gastbeitrag.
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Foto: Waag Society, CC BY-NC-SA 2.0

25. Januar 2018 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Dezember 2017

Welche Astronomie-Bilder wirken auf das Publikum am attraktivsten? Wie lassen sich informelle Wissenschafts-Events evaluieren? Und welche Bedeutung haben Annahmen über den wissenschaftlichen Konsens auf die eigenen Einstellungen? Darum geht es im aktuellen Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

23. Januar 2018 von

„Die Pressemitteilung ist immer noch wichtig“

Julia Serong hat mit einem Forscherteam der TU Dortmund die Verbreitung von Pressemitteilungen in den vergangenen 20 Jahren untersucht. Ihr Fazit: Als Instrument der Wissenschaftskommunikation sind Pressemeldungen nach wie vor relevant. Das gilt für Informationen aus Medizin oder Biologie jedoch stärker als für solche aus der Mathematik oder den Geisteswissenschaften.
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Tablet mit Homepage des idw

19. Dezember 2017 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im November 2017

Doppelstandards bei der Bewertung wissenschaftlicher Studien, Tipps für die Kommunikation zwischen Forschern und Politikern sowie die Nachteile populärwissenschaftlicher Texte: Das sind die Themen in unserem aktuellen Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

23. November 2017 von

„Wir stecken oft noch im Schubladendenken fest“

Die Forschung darüber, wie Menschen Medien nutzen und Informationen verarbeiten, könnte Wissenschaftskommunikatoren die Arbeit erleichtern – vor allem bei der Vermittlung heikler Themen. Doch dafür fehle es noch am Austausch zwischen Praktikern und Forschern, sagt der Kommunikationswissenschaftler Dietram Scheufele.
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Foto: National Academy of Sciences

8. November 2017 von

Kurz vorgestellt: Neues aus der Forschung im Oktober 2017

Eine Typologie für Präsentationsformen in der Wissenschaftskommunikation, die Publikumskenntnis von Wissenschaftlern und was sie von Citizen Science halten. Darum geht es in unserem Forschungsrückblick.
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Wissenschaftliche Zeitschriften

30. Oktober 2017 von Gastbeitrag

RRI – Verantwortungsvolle Forschung und Innovation in China und Südafrika

Responsible research and innovation (RRI) ist ein Ansatz, bei dem Wissenschaftler ihre Tätigkeit den Bedürfnissen der Gesellschaft annähern, um sie in Forschungs- und Innovationsprozesse einzubeziehen. Der Cultural Adaptation Report (2017) beschreibt, wie der RRI-Ansatz in China und Südafrika umgesetzt wird und wie er dort wirkt.
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Foto: Nosha, CC-BY-SA-2.0