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Panoptikum 17-7 #WÖM #KeepMarching

WÖM, Science March Conference, Comics, The Conversation, … – Wir sammeln Fundstücke der Wissenschaftskommunikation, empfehlen Veranstaltungen und weisen auf Stellenangebote hin.

Das Wissenschaftskommunikations-Highlight der vergangenen vierzehn Tage ist wohl unumstritten die Veröffentlichung des zweiten Teils von WÖM. Die  Inhalte der Akademien-Stellungnahme haben zahlreiche Experten in unserem Journal kommentiert. Nicht nur bei uns, sondern auch in Blogbeiträgen und auf taz.de wiegen die Kommunikatoren das Für und Wider ab. Mehr dazu findet sich in der ergänzten Linkliste der WÖM1-Beiträge von Marcus Anhäuser.

Auf die Pro-Seite stellen viele Kommentatoren die gelungene Definition der Wissenschaftskommunikation per se und auch die Forderung nach Fortbildungen für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Martin Schneider findet auch noch einige weitere positive Punkte und Julia Metag schreibt von einem umfangreichen und differenzierten Überblick über die Möglichkeiten und Risiken von Social Media für demokratische Gesellschaften. Kritik am Papier adressiert zumeist den Empfehlungen-Teil und eine anscheinend pessimistische Grundhaltung gegenüber Sozialen Medien. Außerdem wird mehrheitlich die Forderung der Stellungnahme nach einer zentralen Onlineplattform für Wissenschaftsthemen skeptisch beäugt. Machen Sie sich doch am besten ein eigenes Bild.

Augen und Ohren auf

Das Welcome Centre for Molecular Parasitology der University of Glasgow veröffentlichte einen Comic zur Toxoplasmose – mit Cat-Content, Storytelling und bunten Farben. Wer sich gleich ins Vergnügen stürzen möchte: hier entlang zum PDF.

Eine etablierte Art Wissenschaft graphisch zu kommunizieren, ist die klassische Infografik. Auch hier ist sehr viel mehr möglich, als man zuerst denkt. Futurism ist in diesem Bereich eine Empfehlung für alle, die eine Inspiration für ihre eigene Arbeit suchen. Auf der Webseite erscheinen regelmäßig neben News und Videos auch Infografiken zu wissenschaftlichen Zukunftstrends. Dieses Mal: Technological Fixes for Climate Change.

Im Juni ging die sechste Plattform von The Conversation: The Conversation Canada an den Start. Damit  gibt es nun weltweit ein Portal mehr, auf dem Wissenschaftler/innen über ihre Forschungsergebnisse berichten und das Weltgeschehen aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchten.1

Von Praktikum bis Professur

Die Hochschule Rhein-Waal sucht eine Leitung für die Strategische Kommunikation und Marketing sowie eine Pressesprecherin in Personalunion. Bewerbungen werden bis zum 10. Juli entgegengenommen.

Auch wir suchen: Eine/n Onlineredakteur/in für wissenschaftskommunikation.de. Wenn Sie ab dem 1. September wissenschaftskommunikation.de mitgestalten möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungen. Die Bewerbungsfrist ist der 9. Juli.

Für alle derzeitigen Doktorand(inn)en, Post-Docs und Juniorprofessor(inn)en gibt es bis zum 4. August die Möglichkeit, sich auf das Fellow-Programm “Freies Wissen” von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der Volkswagenstiftung zu bewerben. Hier sollen Wissenschaftler/innen mit Open Science vertraut gemacht werden. Interessiert?

Was kommt?

„Künstliche Intelligenz: Wann übernehmen die Maschinen?“, fragt die Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG, am 12. Juli ab 19 Uhr in der Bundeskunsthalle in Bonn. Für Studierende, Schüler/innen und Auszubildende ist die Veranstaltung kostenfrei – alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres tourt im Sommer das Tanztheater „Jona und die Tiefseemonster“ durch Deutschland. Auch wenn es sich primär an Kinder richtet, nimmt es alle anderen Zuschauer/innen mit auf eine Reise in die Tiefsee. Heute und morgen vor allem alle Menschen, die in Zingst vorbeischauen. Alle weiteren Termine – auch bei Ihnen in der Nähe – sind auf der Webseite zu finden.

Am kommenden Samstag, dem 8 Juli, wird eine Open Conference zum March for Science in Berlin stattfinden. Das Ziel ist, Projektideen für die Zukunft der Science March-Bewegung zu entwickeln. Die Veranstaltung ist kostenfrei, von 10 – 18 Uhr an der TU Berlin – melden Sie sich aber gerne im Vorfeld an.