Foto: Pixabay, CC0

Panoptikum 18-25 #FallingWalls #Bescheidwisser #Kochkünste

Ein Astronomieprojekt verbindet Sternegucken und Völkerverständigung, bei der Sendung „Quarks“ im WDR gibt es einen Generationenwechsel und chinesische Forschende melden sich immer öfter zu Umweltthemen in sozialen Netzwerken zu Wort. Diese Themen, aktuelle Jobs und Termine gibt es heute im Panoptikum.

Augen und Ohren auf

Das Astronomieprojekt „Columba-Hypatia“ auf Zypern verbindet Völkerverständigung mit Wissenschaftskommunikation, bei „I am scientist get me out of here“ können Schülerinnen und Schüler online Fragen an Forschende stellen. Beide gewinnen mit ihren Konzepten den Preis bei „Falling Walls Engange“. Einen Rückblick auf die Preisverleihung gibt Manfred Ronzheimer in der Tageszeitung.

Das „Bescheidwisser-Update“, so betitelt die Süddeutsche Zeitung ihr Interview mit Ranga Yogeshwar und Mai Thi Nguyen-Kim. Die Chemikerin tritt zusammen mit Ralph Caspers die Nachfolge des Moderators in der WDR-Wissenssendung „Quarks“ an. Auch die FAZ, der Tagesspiegel und der WDR haben mit den beiden über Wissenschaftsjournalismus gesprochen.

Physik-, Mathe oder Krypto-Rätsel: Adventskalender mit wissenschaftlichen Fragen und Experimenten sind ein erfolgreiches Format für Schülerinnen und Schüler. Wie das konkret aussehen kann, hat uns Robert Wöstenfeld von Mathe im Advent erklärt. Etwas anders macht es die Fraunhofer-Gesellschaft auf Instagram. Sie gibt dort 24 Einblicke in ihre Forschung.

Mehr Wissen

Ein neuer Artikel im International Journal of Gastronomy and Food Science beschreibt zwei Programme, in denen Kochkunst und Wissenschaft zusammengerührt werden: Die „Science and Cooking Public Lecture Series“ an der Harvard University will mithilfe von Lebensmitteln Wissen aus Chemie, Physik und Biologie vermitteln., Das dänische Programm „Smag for Livet“ (sinngemäß: „Geschmack am Leben“) beschäftigt sich vor allem mit Forschung über den Geschmackssinn und Aromen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen.

Im Juni dieses Jahres haben wir das Projekt „Plastikpiraten“ vorgestellt. Nun ist eine Publikation mit der statistischen Auswertung der Müllfunde, die die Schülerinnen und Schüler gemacht haben, in der umweltwissenschaftlichen Fachzeitschrift Environmental Pollution erschienen.

Chinesische Forschende haben sich traditionell kaum zu politischen Themen geäußert. Eine neue Dissertation an der State University of New York zeichnet nach, wie sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Reich der Mitte seit einigen Jahren zunehmend – vor allem über soziale Netzwerke – in Diskussionen über schädliche Umweltbelastungen einmischen.

Von Praktikum bis Professur

Hier heißt es, schnell sein: Der Leibniz-Forschungsverbund Berlin schreibt eine Volontärstelle (w/m/d) für die Bereiche Redaktion, Social Media und Pressearbeit aus. Die Bewerbungsfrist endet hier schon am 15. Dezember.

Die Universität Hamburg sucht einen Referenten (m/w) für Wissenschaftskommunikation und -transfer in der Fakultät für Erziehungswissenschaft. Bewerbungsschluss ist am 31. Dezember.

Eine/n Projektmitarbeiter/-in Mediendesign, Kommunikation und Veranstaltungsmanagement sucht außerdem das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Hier kann man sich noch bis zum 4. Januar bewerben.

Was kommt?

Ebenfalls für Kurzentschlossene: Bis zum 15. Dezember können sich Studierende und junge Forschende mit ihren Ideen noch beim Hochschulwettbewerb zum Wissenschaftsjahr 2019 bewerben. Das Thema ist Künstliche Intelligenz. Es winken 10.000 Euro Projektgeld und ein Workshop zur Wissenschaftskommunikation.

Außerdem eröffnet die Klaus Tschira Stiftung die nächste Runde beim Klartext-Preis für Wissenschaftskommunikation. Bewerben können sich junge Promovierte mit einem allgemein verständlichen Artikel über ihre Forschung. Einsendeschluss ist der 28. Februar.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgepasst: Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) veranstaltet am 5. April 2019 ein Symposium mit dem Leitspruch „Und jetzt DU!“ für kommunizierende Forschende. Ab jetzt bis zum 25. Januar können sie ihre Projekte einreichen und im Rahmen des Symposiums vorstellen.

Das Panoptikum gibt alle vierzehn Tage einen Überblick über aktuelle Aktionen, Debatten und Trends. Außerdem sind hier aktuelle Stellenangebote, Veranstaltung und Ergebnisse aus der Forschung über Wissenschaftskommunikation zu finden. Für alle Interessierten empfehlen wir auch die Kolumne „Augenspiegel“ (von Henning Krause, dem Social Media Manager der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die freitags erscheint und eine ähnliche Zielsetzung hat).