Foto: Gesine Born / WiD

Infostand

Sich vorstellen, kennenlernen, vernetzen: Auch in Zeiten des digitalen Wandels ist die persönliche Begegnung nicht zu ersetzen. Ein Infostand bietet hierfür eine ausgezeichnete Plattform.

Idee

„Messen und Ausstellungen haben sich zu nachhaltigen, crossmedialen Schauplätzen mit höchstem Erlebnisfaktor entwickelt. Nirgendwo trifft Angebot und Nachfrage so konzentriert aufeinander. Face-to-face-Kommunikation spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte.“ – Dr. Thomas Windmann (KIT)

192.000 Stände wurden 2016 auf überregionalen Messen in Deutschland von rund 10,5 Millionen Menschen besucht. Die deutsche Messebranche hat im selben Jahr einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro eingefahren. Ein Messe- bzw. Infostand ist also auch in Zeiten der digitalen Kommunikation eine gern gewählte Präsentationsplattform für Unternehmen, Initiativen, Einrichtungen usw. Und auch aufseiten der Kundschaft, der Nutzerinnen und Nutzer und allgemein der Öffentlichkeit besteht demnach ein großer Bedarf, sich persönlich im Gespräch zu informieren. Nicht nur auf Messen, sondern auch auf Konferenzen, Tagungen, Kongressen, Tagen der offenen Tür oder Langen Nächten treffen verschiedenste Akteurinnen und Akteure eines Bereichs zusammen. Ein Infostand bietet dabei den Raum für persönliche Gespräche sowie das knüpfen oder pflegen von Kontakten und den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Ein guter Messe- bzw. Infostand bietet eine eigene Dramaturgie: Er muss Aufmerksamkeit generieren (Exponate, Videos etc.), zum Gespräch einladen (durch freundliche und kompetente Standbetreuung) und vertiefende Materialien (Flyer, Broschüren etc.) oder Geschenke zum Mitnehmen anbieten. Stände gibt es in diversen Ausführungen und auch fertig als Systemstand von Messebauunternehmen zu kaufen. Häufig verwendete Elemente sind etwa: Theke, Faltwand, Roll-up, Banner, Prospektständer. Auf größeren Messen kann ein normierter Stand auch komplett gemietet werden.

Zielgruppe

  • Erwachsene
  • Schülerinnen und Schüler
  • Kinder

Wer kann dieses Format anbieten?

  • Alle

Welche Formate werden häufig in diesem Zusammenhang genutzt?

Vorbereitung

  • Größe und Umfang des Infostands festlegen
  • Ziele setzen
  • Informationsmaterialien (Flyer, Broschüren, Videos etc.) vorbereiten
  • ggf. Infostand anmelden (bei Veranstalter oder ggf. Bezirksamt)
  • Schichtplan für die Standbetreuung aufstellen

Kosten können anfallen für …

  • Druck der Informationsmaterialien
  • Roll-ups, Displays, Messewand, Aufsteller und weitere Präsentationselemente
  • Standgebühren
  • Transport

Warum es sich lohnt

Durch den persönlichen Kontakt an einem Infostand können wichtige Beziehungen geknüpft oder gepflegt werden und interessierte Personen direkt und individuell angesprochen werden. Auch bleibt eine solche persönliche Begegnung in der Regel länger im Gedächtnis als etwa der Besuch des entsprechenden digitalen Angebots.

Beispiele

Weitere Informationen