Foto: nightowl, CC0 1.0

Bürgerwissenschaften (Citizen Science)

Störche beobachten, Strandfunde analysieren und vieles mehr: Bürgerwissenschaften helfen, neues Wissen zu schaffen und geben den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern zugleich Einblicke in Wissenschaft und Forschung.

Idee

„Wissenschaft erreicht die Mitte der Gesellschaft.“ – BMBF

Bürgerwissenschaften (Citizen Science) bieten Interessierten zahlreiche Möglichkeiten, sich einzubringen, an wissenschaftlicher Forschung teilzunehmen und so neues Wissen zu schaffen. Es existieren bereits zahlreiche Projekte, in denen Hobbyforschende ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, Daten erheben oder analysieren, oder auch selbst Forschungsfragen entwickeln. Neben dem eigentlichen Forschungsthema erfahren sie dabei mehr über den Forschungsprozess und erleben, wie Wissenschaft funktioniert.

Wer kann dieses Format anbieten?

  • Alle

Zielgruppe

  • Erwachsene
  • Schülerinnen und Schüler
  • Kinder

Vorbereitung

  • Datenprotokoll und Trainingsmaterial erstellen
  • Konzept erarbeiten (Fragestellung, Ziele, Methoden, Beteiligungsart)
  • Recherche (Rechtsgrundlage von Datenerhebung- und speicherung)
  • auf Format aufmerksam machen (etwa via Flyer, Facebook, Twitter, …)
  • ggf. Evaluation planen

Kosten können anfallen für …

  • Material (Laborgeräte etc.)
  • Personal (Projektentwicklung, Management, Datenerhebung, Kommunikation)
  • Schulungen
  • Werbung/Marketing
  • Nachbereitung (Präsentation der Ergebnisse)

Warum es sich lohnt

Forschung kann sehr aufwendig sein. Bürgerinnen und Bürger können dabei helfen, Daten zu sammeln. Mit ihren Informationen und ihrem Wissen unterstützen sie die Wissenschaft. Die Einbindung von Hobbyforschenden stärkt zudem den Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern und Forschenden. Aber vor allem: Mitforschen macht Spaß!

Beispiele

Weitere Informationen