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Panoptikum 19-9 #Methodenbildung #Storytelling #Poster

Sollten bereits in der Schule mehr Forschungsmethoden und weniger Ergebnisse vermittelt werden? Gedanken dazu, Hintergründe zum Storytelling, ein Einmaleins für Wissenschaftsposter und Forschung zu Klimakommunikation. Das sowie Jobs und Termine gibt es heute im Panoptikum.

Augen und Ohren auf

Wissenschaftskommunikation gerät immer mehr auf die politische Agenda (Panoptikum 19–8). Der Journalist Jan-Martin Wiarda fordert jedoch, noch einen Schritt weiter vorne anzufangen: in der Schule. In seiner Kolumne im Tagesspiegel schreibt er, dass bereits dort „Alternativen zu den Fakten“ geliefert werden sollten.

Ab wann ist Wissenschaftskommunikation eigentlich Storytelling? Die Methode wird in der Community gerne als zukunftsweisendes Tool genannt. Andrea Kamphuis erklärt auf ihrem Blog, was alles dazugehört. Mehr dazu gibt es auch im Schwerpunkt „Große und kleine Geschichten“.

Noch ein Instrument für die Toolbox gibt es bei Mike Morrison. Sein Youtube-Tutorial „How to create a better research poster in less time“ ist nicht nur für Fachkonferenzen ein gutes Einmaleins und funktioniert auch in letzter Minute:

 

Mehr Wissen

Informationen über die Konsequenzen des Klimawandels erreichen die Menschen über Massenmedien langsam aber beständig. Besonders viel Wissen nehmen sie aus Printmedien mit. Das hat ein Forscherteam der Universität Mainz in einer Studie ermittelt, in der es den Einfluss von 29 verschiedenen Medien verglichen hat.

Wie können medizinische Journals Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, über Falschinformationen aus dem Medizinbereich aufzuklären? Ansatzmöglichkeiten dafür haben die Mediziner Paul Armstrong und David Naylor analysiert und  in einem Kommentar zusammengetragen.

Von Praktikum bis Professur

Eine Stelle als Referentin/Referent für Kommunikation (extern/intern) (m/w/d) in der PR/Öffentlichkeitsarbeit vergibt das Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Hier endet die Bewerbungsfrist am 12. Mai.

Für Anfang Juni schreibt die Charité – Universitätsmedizin Berlin die Stelle einer/s Pressesprechers/in aus. Die Stelle ist direkt im Geschäftsbereich Unternehmenskommunikation angesiedelt und die Bewerbungsfrist endet am 18. Mai.

Eine/n Pro­jekt­re­fe­rent/in in der Wis­sen­schafts­kom­mu­ni­ka­tion sucht außerdem die Technische Universität Dresden. Das Projekt läuft im Verbund mit dem DESY und Hamburg ist hier auch der Einsatzort. Bewerben kann man sich bis zum 23. Mai.

Was kommt?

Die European Science Engagement Association (EUSEA) veranstaltet vom 9. bis 10. Mai ihre jährlichen Konferenz für Wissenschaftskommunikatorinnen und -kommunikatoren. Dieses Jahr findet sie in Wien statt. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage.

Das Panoptikum gibt alle vierzehn Tage einen Überblick über aktuelle Aktionen, Debatten und Trends. Außerdem sind hier aktuelle Stellenangebote, Veranstaltung und Ergebnisse aus der Forschung über Wissenschaftskommunikation zu finden. Für alle Interessierten empfehlen wir auch die Kolumne „Augenspiegel“ von Henning Krause, dem Social Media Manager der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die freitags erscheint und eine ähnliche Zielsetzung hat.