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Panoptikum 18-17 #Scicommchall #UhrwerkOzean #Youtube

Kann man Forschung mit den 1.000 bekanntesten Wörtern erklären? Und wie beeinflusst die Wahl der Worte Diskurse wie den über den Klimawandel? Mehr dazu, aktuelle Forschung über Wissenschaftskommunikation sowie Jobs und Termine gibt es heute im Panoptikum.

Augen und Ohren auf

Die eigene Forschung mit den 1.000 bekanntesten Wörtern erklären – das ist die Aufgabe bei der #Scicommchall im August. Für das Projekt denkt sich Ozeanografin Miriam Glessmer jeden Monat eine neue Herausforderung für die Wissenschaftskommunikation aus.

 

 

Wie die Wahl der Worte unsere Wahrnehmung von Landschaft und Umwelt prägt, hat ein Forscherteam um Hugo Caviola vom schweizerischen Center for Development and Environment (CDB) untersucht. Die Ergebnisse stellen sie auf Sprachkompass.ch vor. Einen ersten Einblick gibt Caviola im Interview auf der Homepage des CDB bei der Universität Bern.

360°-Videos, Virtual Reality und Parallax Scrolling zur Küstenforschung – Für Uhrwerk Ozean hat das Kommunikationsteam des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung in Geesthacht viele Register gezogen und dafür den Deutschen Preis für Onlinekommunikation in der Kategorie „Wissenschaft & Bildung“ bekommen. Hier erklären sie ihr multimediales Storytelling-Konzept für die Wissenschaftskommunikation.

Mehr Wissen

Weniger als zehn Prozent der populärsten englischsprachigen Wissenschafts- und Technik-Kanäle auf Youtube werden von Frauen geführt. Auf der Suche nach Ursachen dafür untersuchten nun Forschende der Australian National University die Kommentarspalten der Kanäle. Weibliche Wissenschafts-Youtuber ernteten demnach zwar insgesamt mehr Kommentare als ihre männlichen Kollegen, aber darunter fanden sich zu einem deutlich größeren Anteil auf Äußerlichkeiten bezogene, kritische oder feindselige Texte. Vielleicht ein Grund, weshalb sich viele davor scheuen, aktiv zu werden.

Hilft es, Klimawandelleugner lächerlich zu machen, um Unentschlossene zu überzeugen? Intuitiv würde man erst mal nicht glauben, dass das etwas bringt. Es könnte aber tatsächlich besser funktionieren, als es zunächst den Anschein haben mag – zumindest, wenn man einer jüngst veröffentlichten Studie zweier Kommunikationsforscherinnen aus den USA Glauben schenkt.

Von Praktikum bis Professur

Die Fachhochschule Dortmund schreibt die Stelle einer/s Mitarbeiterin/s für Grafikdesign und visuelle Kommunikation im Dezernat Hochschulkommunikation aus. Bewerben kann man sich noch bis zum 22. August.

Eine/n Nachfolger/in für die Stabsstelle für Wissenschaftskommunikation (m/w) sucht außerdem die Geschäftsstelle der Akademie für Raumforschung und Landesplanung – Leibniz-Forum für Raumwissenschaften (ARL), Hannover. Bewerbungsfrist ist hier der 31. August.

Und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle sucht eine/n Online Redakteurin / Redakteur für Social Media und Website in Vollzeit für die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Bewerbungsfrist ist der 10. September.

Was kommt?

Call for Projects: Noch bis zum 1. September nimmt der Schweizerische Nationalfonds Anträge für das Agora-Programm entgegen. Gesucht werden Projekte, die den Austausch zwischen Forschenden und der Gesellschaft fördern mit einer Maximaldauer von 3 Jahren und einem Gesamtbudget von 5.000 bis 200.000 Franken.    

Letzte Chance zur Anmeldung für das Forum Citizen Science 2018. Noch bis zum 27. August kann man sich registrieren und die ersten Workshops sind bereits ausgebucht.

Das Panoptikum gibt alle vierzehn Tage einen Überblick über aktuelle Aktionen, Debatten und Trends. Außerdem sind hier aktuelle Stellenangebote, Veranstaltung und Ergebnisse aus der Forschung über Wissenschaftskommunikation zu finden. Für alle Interessierten empfehlen wir auch die Kolumne „Augenspiegel“  von Henning Krause, dem Social Media Manager der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die freitags erscheint und eine ähnliche Zielsetzung hat.