Foto: Hope House Press, CC0 1.0

Populärwissen-
schaftliches Buch

In Buchhandlungen füllen sie ganze Abteilungen. Viele Verlage haben ein extra Programm für sie. Populärwissenschaftliche Bücher sind ein absoluter Verkaufsschlager und ihre Themenvielfalt scheint unerschöpflich.

Idee

Es gibt eine „Anekdote, nach welcher Einstein sich endlich bemüßigt gefühlt hatte, eine ‚populäre‘ Darstellung seiner Theorien zu geben; er gab das Manuskript Planck, der es mit den Worten retournierte: Lieber Freund, Sie sind im Irrtum, wenn Sie glauben, Sie seien populär, weil Sie auf jeder Seite einmal ‚Lieber Leser‘ sagen!“ – zeit.de

In einem populärwissenschaftlichen Buch schreibt ein Wissenschaftler oder ein Wissenschaftsjournalist  in einer allgemein verständlichen, manchmal auch unterhaltsamen Weise über sein Fachgebiet. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum: An alle, die gerne lesen und sich für das Thema interessieren. Auf wissenschaftliche Termini wird weitestgehend verzichtet und Sachverhalte werden meist ohne vollständige Quellenangaben dargestellt. Trotz Vereinfachung sollte das Thema jedoch nicht zu oberflächlich behandelt werden. Populärwissenschaftliche Bücher sollen schließlich nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, Interesse an wissenschaftlichen Themen wecken und zum Nachdenken anregen. Es können sowohl fiktionale Werke sein, die wissenschaftliche Themen in eine Erzählung einbetten, als auch non-fiktionale Sachbücher.

Zielgruppe

  • fachlich interessierte Öffentlichkeit
  • Erwachsene
  • Jugendliche
  • Kinder

Vorbereitung

  • Thema festlegen
  • Recherche (ausführlich)
  • Text verfassen (aufwendig)
  • Verlag finden
  • auf Format aufmerksam machen

Kosten können anfallen für …

  • Veröffentlichung

Warum es sich lohnt

Erfolgreiche populärwissenschaftliche Bücher erreichen ein großes Publikum. Sie können die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenken und einem fachfremden Publikum einen guten Überblick verschaffen. Beispielsweise verkaufte Stephen Hawking weltweit über zehn Millionen Exemplare seines Buches „Eine kurze Geschichte der Zeit“, das 1988 veröffentlicht wurde. (Quelle: spiegel.de)

Beispiele

  • Johann Heinrich Helmuth: „Volksnaturlehre zur Dämpfung des Aberglaubens“, erschien erstmals 1786 und gilt als eines der ersten im populärwissenschaftlichen Stil geschriebenen Bücher (PDF)
  • C. W. Ceram: Götter, Gräber und Gelehrte. Roman der Archäologie. Überarbeitete Neuauflage, Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2008 (Erstausgabe 1949)
  • Giulia Enders: Darm mit Charme, Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin (2014)

 

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