Gesellschaftsspiel

Wissenschaftliche Inhalte spielerisch vermitteln und dabei um eine emotionale Ebene ergänzen: Das können Gesellschaftsspiele. 

Idee

„Mein Spielen ist Lernen, mein Lernen ist Spielen / Sollt‘ ich dann nicht die Liebe zur Wissenschaft fühlen?“ – Hieronymus von Alphen

Der Mensch spielt nachweislich bereits seit tausenden Jahren. Ob auf einem Brett, mit Würfeln oder Karten: Spielerisch erlernt der Mensch als homo ludens neue Fähigkeiten. Kein Wunder also, dass viele Gesellschaftsspiele explizit edukativen Charakter besitzen – zugeschnitten auf das jeweilige Alter der Kinder. Für den Sieg braucht es zum Beispiel taktisch-logisches Denken, Kooperation oder schlichtweg mathematisches oder historisches Wissen. Mittlerweile existieren zudem eine ganze Reihe von Gesellschaftsspielen, die einen besonderen Akzent auf die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens legen. Denn, so können wohl die meisten aus eigener Erfahrung berichten: Hängen bleibt vor allem das, was Spaß macht – Stichwort: Gamification.

Zielgrupppe

  • Kinder
  • Jugendliche
  • Schüler
  • Erwachsene

Vorbereitung

  • Regelwerk lesen
  • Spiel aufbauen

Kosten können anfallen für …

  • Anschaffung des Spiels / der Spiele

Warum es sich lohnt

Nüchtern vermitteltes Wissen ist gerade für Kinder aber auch Erwachsene manchmal ermüdend, nicht fordernd und dann schlichtweg schwer zu merken. Gesellschaftsspiele mit wissenschaftlichen Inhalten können einen spielerischen und emotionalen Zugang zu diesem Wissen eröffnen.

Beispiele

Weitere Informationen

  • Liste digitaler und analoger Spiele mit wissenschaftlichem Inhalt
  • Beitrag über Science Board Games; Nature
  • Beitrag über Quad, ein Brettspiel zur Mathematik; Spektrum
  • Artikel über das Brettspiel zum Klimawandel ,Keep Cool‘; Eisenack (2012)
  • Spielkritik zu ,The New Science‘; Culturelab/NewScientist
  • ,Kettenreaktion‘, von einem Physiker entwickeltes Brettspiel
  • Brettspiel zur Chemievorlesung, entwickelt vom Chemieprofessor