Foto: Frank V., CC0

Wissenschaftssong

Wenn Wissenschaft zum Ohrwurm wird: Wissenschaftssongs interpretieren oft bekannte Lieder um und versehen sie mit amüsanten, wissenschaftlich fundierten Texten.

Idee

„LHCb sees where / The antimatter’s gone / ALICE looks at collisions / Of lead ions / CMS and ATLAS / Are two of a kind / They’re looking for whatever / New particles they can find“ – LHC-Rap (CERN)

„Mr. Sandman, bring me a Gene“, „Bohemian Gravity“, „Fossil Rock Anthem”: Diese Titel dürften einem bekannt vorkommen, aber eben nur irgendwie. Genau darin liegt der Reiz von Wissenschaftssongs. Die meisten nehmen bereits vorhandene Lieder und versehen sie mit neuen, wissenschaftlich-fundierten Texten, es gibt aber auch Neukompositionen. Viele der Songs werden über Videoportale mit einem entsprechenden Musikvideo veröffentlicht. Neben diesen bunten, lustigen und teilweise recht nerdigen Kreationen gibt es noch Wissenschaftssongs für Schülerinnen und Schüler bzw. für jüngere Kinder. Hierbei kann es sich auch um umgedichtete Kinderlieder oder aber um neue Kompositionen handeln, die einfache wissenschaftliche Zusammenhänge den Kindern musikalisch zugänglich gemacht werden.

Zielgruppe

  • Erwachsene
  • Schüler
  • Kinder

Vorbereitung

  • bekannte Lieder auswählen oder Lied komponieren (lassen)
  • neue Texte dichten
  • Version arrangieren
  • Song aufnehmen
  • Song veröffentlichen
  • auf Format aufmerksam machen (etwa via Flyer, Facebook, Twitter, …)

Kosten können anfallen für …

  • Ton- und Videotechnik
  • Ton- und Videosoftware
  • ggf. für professionelle Hilfe (Sänger/in, Komponist/in etc.)

Warum es sich lohnt

Musik verbindet – im Falle von Wissenschaftssongs nicht nur Menschen, sondern auch Wissenschaft und Musik. Auf diese Weise können sie einen unbefangenen, lockeren Zugang zu Themen der Forschung schaffen. Außerdem prägen sich die so vermittelten Inhalte – im besten Fall als Ohrwurm – besser ein.

Beispiele

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