Foto: Loren Javier, CC BY 2.0

Wissenschaftspuppen­theater

Handpuppen, Marionetten, Schattenspiel: Ein Wissenschaftspuppentheater verbindet Wissensvermittlung mit der facettenreichen Kunst des Puppenspiels.

Idee

„Das Puppenspiel, in dem die Figuren nur durch die Phantasie der Zuschauer zum Leben erweckt werden können, bildet eine ideale Plattform, die Phantasie der Kinder mit der Ästhetik des vorgeführten Experiments und der Kreativität ihrer eigenen zu verbinden und so einen Pflock einzuschlagen gegen die spätere Reduktion naturwissenschaftlicher Bildung auf Fakten und Formeln.“ – Dokumentation Luftikus-Projekt der Universität Bielefeld

Das Puppen- bzw. Figurentheater ist vielseitig und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Seit 1983 wird es in Deutschland auch als Studienfach angeboten. Ein Wissenschaftspuppentheater verbindet diese Kunstform mit Inhalten aus der Wissenschaft. Es gibt hier Ensembles an festen Spielorten sowie mobile Puppenbühnen. Ein weiteres Angebot sind außerdem Puppenspielworkshops, in denen sich die Kinder kreativ mit dem Puppenbau, -spiel und dem Geschichtenerzählen befassen. Die Aufführungen eines (Wissenschafts-)Puppentheaters richten sich zwar häufig an kleinere Kinder, doch muss dies nicht immer der Fall sein.

Zielgruppe

  • Kinder
  • Schülerinnen und Schüler
  • Erwachsene

Vorbereitung

  • ggf. Thema, Konzept erstellen
  • ggf. Aufführungsort organisieren
  • Puppenspieler/in bzw. -ensemble beauftragen
  • auf Format aufmerksam machen (etwa via Flyer, Facebook, Twitter, …)

Kosten können anfallen für …

  • ggf. Miete Aufführungsort
  • Honorar Puppenspieler/in bzw. -ensemble
  • Werbung/Marketing

Warum es sich lohnt

Das Puppentheater ist vor allem bei kleinen Kindern sehr beliebt. Es ist als Kunstform sehr vielfältig in seinen Ausdrucksformen und lässt sich – handelt es sich um eine mobile Bühne – ortsunabhängig aufführen. Durch das Miteinbeziehen wissenschaftlichen Wissens in die Aufführen ergibt sich beim Wissenschaftspuppentheater eine ausdrucksstarke Form der Wissensvermittlung.

Beispiele

Weitere Informationen