Foto: Matthias Glätzle / Universität Innsbruck

Weihnachtsvorlesung

Faraday hat’s erfunden: Seit bald 200 Jahren laden Universitäten im Dezember zur fulminanten Weihnachtsvorlesung ein und zeigen dabei, was Chemie, Physik und Co. so alles zu bieten haben.

Idee

Die Veranstaltung richtet sich nicht an Studierende, sondern an Schülerinnen und Schüler. Und sie erinnert mit ihrer perfekt choreografierten Musik- und Lichtshow, die die unzähligen Experimente begleitet, eher an eine Theatervorführung als an Uni.“ – Beitrag zur Weihnachtsvorlesung 2016 an der FU Berlin (campus.leben, FU Berlin)

Es war Michael Faraday, der die Christmas Lectures an der Royal Institution of Great Britain etablierte. Seit 1825 werden sie dort (Ausnahme: 1939–1942) gehalten und seit 1966 auch jährlich im Fernsehen übertragen. Das besondere an den Vorlesungen seit jeher: Sie richten sich explizit nicht an das akademische Publikum, sondern an alle und ganz besonders auch an Kinder und Jugendliche. An vielen Universitäten, auch in Deutschland, haben sich ähnliche Traditionen entwickelt. Gezeigt werden häufig spannende und anschauliche Experimente aus der Physik, Chemie und Co., bei denen es raucht und kracht. Aber auch humorvoll geht es zu und mancherorts brennt am Ende sogar ein Weihnachtsbaum.

Zielgruppe

  • Erwachsene
  • Schüler
  • Kinder

Vorbereitung

  • Raumsuche
  • Experimente auswählen und vorbereiten
  • Bühnenprogramm erstellen
  • auf Format aufmerksam machen (etwa via Flyer, Facebook, Twitter, …)

Kosten können anfallen für …

  • Material
  • Raummiete
  • Technik (Bühne, Experimente)
  • Werbung/Marketing

Warum es sich lohnt

Eine Weihnachtsvorlesung zeigt, dass Naturwissenschaft mehr ist als dröge Theorie. Durch Experimente, Realitätsbezüge und Humor wird die Materie für Kinder und Jugendliche aufgelockert. Das begeistert und macht Lust auf mehr – vielleicht auch auf die Theorien hinter Knall und Rauch.

Beispiele

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