Leitlinie:Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft

Rechte Anfeindungen gegen die Wissenschaft sind mehr als „Störgeräusche“ – sie schüchtern ein und verengen Debattenräume. Die Leitlinie „Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft“ zeigt kompakt, wie Hochschulen und Betroffene handlungsfähig bleiben.

Die knapp 30-seitige Handreichung „Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft“ des GERDEA-Forschungsverbund in Kooperation mit dem Bundesverband Mobile Beratung richtet sich an Hochschulen und Forschende, die von rechten bzw. rechtsextremen Angriffen betroffen sein können/könnten.

Die Handreichung beschreibt rechte Anfeindungen nicht nur als „Störgeräusche“, sondern Angriffe auf die demokratische Funktion von Wissenschaft. Sie zielen darauf, Handlungs- und Diskursräume an Hochschulen zu verengen. Darum stellt die Leitlinie nicht nur das individuelle „Durchhalten“ in den Vordergrund, sondern vor allem die institutionelle Verantwortung.

Die Handreichung ist als praxisorientierter Leitfaden angelegt, zeigt Einblick in die aktuelle Beratungspraxis von Hochschulen und verfolgt einen konkreten 10-Punkte-Plan. Dieser Plan besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil steht ganz im Sinne der Prävention und der zweite Teil zeigt, was unternommen werden kann, wenn man betroffen ist.

Insgesamt warnt die Handreichung davor, Nichtstun mit Neutralität zu begründen. Hochschulen sollen rechtsextreme Angriffe nicht aussitzen, sondern Wissenschaftsfreiheit aktiv schützen, mit klaren Zuständigkeiten, abgestimmter Kommunikation und Rückendeckung für Betroffene.

Zielgruppe:

  • Öffentlichkeitsarbeitende
  • Forschende

Herausgegeben von: 

Forschungsverbund GERDEA & Bundesverband Mobile Beratung

Die Leitlinie:

Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft

Veröffentlichungsdatum:

2025