Reflexionsfragen zur Nutzung von Generativer KI in der Wissenschaftskommunikation

Generative KI bietet viele Chancen für die Wissenschaftskommunikation – erfordert aber einen reflektierten Umgang. Die Handreichung liefert dafür praxisnahe Leitfragen statt fester Regeln.

Die Handreichung unterstützt Praktiker*innen dabei, den Einsatz generativer KI bewusst verantwortungsvoll und kontextsensibel zu gestalten.

Statt konkreter Regel bietet sie Leitfragen, mit denen sich der Einsatz von KI vor, während und nach der Nutzung systematisch prüfen lässt – sowohl für einzelne Kommunikationsprodukte als auch für ganze Arbeitsprozesse.

Die Handreichung basiert auf fünf zentralen Prinzipen: Qualität, Verantwortung, Kompetenz, Datenschutz und Transparenz. Zu jedem Prinzip werden konkrete Fragen formuliert, etwa zur Überprüfung von Inhalten, zur Rolle menschlicher Kontrolle („Human in the loop“), zum Umgang mit sensiblen Daten oder zur Offenlegung von KI-Nutzung. Damit liefert sie eine strukturierte Orientierung für typische Entscheidungssituationen im Arbeitsalltag.

Besonders betont wird, dass der Einsatz von KI kein Selbstzweck ist: Vor jeder Nutzung soll geprüft werden, ob KI für die jeweilige Aufgabe überhaupt sinnvoll ist. Gleichzeitig bleibt die Verantwortung für Inhalte und deren Wirkung immer beim Menschen. Die Handreichung versteht sich damit weniger als Regelwerk, sondern als Unterstützung für eine reflektierte und kontextabhängige Anwendung von KI.

Zielgruppe:

  • Öffentlichkeitsarbeitende
  • Forschende
  • Journalist*innen

Herausgegeben von:

Wissenschaft im Dialog*, entwickelt mit dem Informationsdienst Wissenschaft – idw, dem Bundesverband Hochschulkommunikation e.V., der #FactoryWisskomm-Taskforce „KI in der Wissenschaftskommunikation“ und dem Institut für Kommunikationswissenschaft an der Technische Universität Braunschweig.

Die Leitlinie:

Reflexionsfragen zur Nutzung von Generativer KI in der Wissenschaftskommunikation

Veröffentlichungsdatum:

2026

* Wissenschaft im Dialog ist einer der drei Träger der Plattform Wissenschaftskommunikation.de.