Warum bleiben manche Forschungsgeschichten im Kopf – und andere verpuffen? Das „Little Storytelling Toolkit“ von Hannah Little zeigt, welche inhaltlichen Muster wissenschaftliche Botschaften nachweislich einprägsamer machen.
Little Storytelling Toolkit
Das knapp 20-seitige Toolkit von Hannah Little (University of Liverpool) geht dieser Frage systematisch nach. Im Zentrum steht weniger das erzählerische Handwerk (Dramaturgie, Spannungsbogen, Figuren) als vielmehr die Frage, welche inhaltlichen Bausteine sich nachweislich besonders gut einprägen.
So gelten etwa Geschichten über soziale Beziehungen als besonders merkfähig, ebenso überraschende oder gegen die Intuition verstoßende Befunde, Konflikte oder Informationen mit direktem Bezug zu Gesundheit und Überleben.
Gerade diese kognitionspsychologische Perspektive macht das Toolkit wertvoll für die Praxis: Es verbindet empirische Erkenntnisse mit konkreten Planungsschritten. Zugleich reflektiert es kritisch die Risiken, die entstehen können, wenn kognitive Verzerrungen strategisch genutzt werden – und betont wissenschaftliche Integrität sowie institutionelle Verantwortung.
Das frei verfügbare, anschaulich illustrierte Toolkit richtet sich somit an Journalist*innen, Öffentlichkeitsarbeitende und Forschende, die wissenschaftliche Inhalte erzählerisch aufbereiten.
Zielgruppe:
- Journalist*innen
- Öffentlichkeitsarbeitende
- Forschende
Herausgegeben von:
Hannah Little (University of Liverpool)
Die Leitlinie:
Storytelling for Science Communication
Veröffentlichungsdatum:
2025