Eine Bühnenshow zwischen Wissenschaft, Performance und Popkultur: Die Science Drag Show verbindet wissenschaftliche Themen mit Drag-Kunst, Humor, Glamour und persönlichem Ausdruck. Wissenschaft wird dadurch kreativ, zugänglich und überraschend neu erlebbar gemacht.
Science Drag Show
Idee
Dieses Format bringt Wissenschaft und Drag-Performance zusammen und schafft eine Bühne, auf der wissenschaftliches Wissen auf kreativen Ausdruck trifft. Drag-Künstler*innen mit akademischem Hintergrund präsentieren wissenschaftliche Themen in Form von Performances, Geschichten, Gesprächen oder künstlerischen Inszenierungen. Dabei entstehen neue Perspektiven auf Wissenschaft, Gesellschaft und Identität. Ziel ist es, wissenschaftliche Konzepte auf neue Weise zugänglich und erlebbar zu machen und dabei stereotype Vorstellungen über Wissenschaft und Forschende aufzubrechen.
Die Veranstaltung verbindet Unterhaltung mit Wissensvermittlung und regt dazu an, wissenschaftliche Konzepte auf neue Weise zu erleben. Gleichzeitig werden stereotype Vorstellungen darüber hinterfragt, wer Wissenschaft macht und wie Wissenschaft präsentiert werden kann. Themen wie Diversität, Inklusion, Identität oder gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaft können dabei ebenso Teil der Show sein wie konkrete Forschungsinhalte aus verschiedenen Disziplinen.
Wer kann dieses Format anbieten?
- Hochschulen
- Museen
- Science Center
- Science Slams
- Einzelne Drag-Künstler*innen
Zielgruppe
- Erwachsene
- Studierende
- LGBTQIA+ Community
- Kulturinteressierte
- Science-Slam- und Festivalpublikum
Vorbereitung
- Location/Bühne organisieren
- Drag-Künstler*innen und Wissenschaftler*innen anfragen
- Moderation planen
- Technik (Licht, Ton, Präsentationstechnik) organisieren
- Ablauf und Performances abstimmen
- Awareness- und Safe-Space-Konzept entwickeln
- Werbung/Marketing (beispielsweise via Social Media, Flyer, Poster, …)
Kosten können anfallen für…
- Honorare
- Reisekosten
- Raummiete
- Technik
- Bühnenausstattung
- Kostüme/Make-up
- Verpflegung
- Werbung/Marketing
- Dokumentation/Nachbereitung
Warum es sich lohnt
Die Science Drag Show eröffnet neue Zugänge zu Wissenschaft und erreicht Menschen, die klassische Wissenschaftsformate oft nicht ansprechen. Wissenschaft wird kreativ, emotional und nahbar vermittelt. Gleichzeitig schafft das Format Sichtbarkeit für Diversität in Forschung und Gesellschaft und hinterfragt stereotype Bilder von Wissenschaftler*innen.
Das Publikum wird dazu eingeladen, Wissenschaft kritisch und kreativ zu betrachten und ihre gesellschaftliche Bedeutung neu zu reflektieren. Durch die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und queerer Kultur entsteht ein inklusiver Raum, der Gemeinschaft, Austausch und Empowerment fördert.
Beispiele
„Drag me to Science“ (Schweiz)
„Science is a Drag“ (Kanada)
„Math queen“ Kyne (Kanada)
„Heideldrag“ (Deutschland)
Weitere Informationen
- Infos der Webseite von Swiss Science Center Technorama
- Beitrag über die Veranstaltung Drag me to Science: Geschminkte Nerds mit Glitzer und Grips
- Podcast mit Drag-Künstler*innen: Meet The Drag Artists Who Are Making Science More Accessible
- Die gemeinnützige Organisation Science is a Drag
- Weitere Informationen über Dragqueens und Drag Shows