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Brief

Altmodisch oder gerade deshalb besonders? Briefe schaffen persönliche Nähe und können komplexe Inhalte für eine konkrete Zielgruppe verständlich machen.

Idee

Der Brief ist eines der ältesten Kommunikationsformate – und lässt sich vielseitig für die Wissenschaftskommunikation einsetzen. Forschende oder Kommunikationsbeauftragte können sich darin gezielt an eine bestimmte Person oder Gruppe wenden: etwa an politische Entscheidungsträger*innen, Interessierte oder Schüler*innen. Die konkrete Adressierung hilft dabei, Perspektive, Sprache und Informationsumfang konsequent an Empfänger*innen auszurichten.

Wer kann dieses Format anbieten?

  • Universitäten und Hochschulen
  • Wissenschaftsjournalistische Redaktionen
  • Museen und Science Center
  • Forschungsprojekte oder Graduiertenkollegs
  • Wissenschaftliche Akademien
  • Stiftungen und Bildungsorganisationen

Zielgruppe

Das Format ist flexibel einsetzbar und kann unterschiedliche Zielgruppen adressieren, etwa:

  • interessierte Öffentlichkeit
  • Schüler*innen und Studierende
  • politische Entscheidungsträger*innen

Welche Formate werden häufig in diesem Zusammenhang genutzt?

Ergänzend:

Vorbereitung

Die Umsetzung erfordert vergleichsweise wenig organisatorischen Aufwand, sollte aber kommunikativ sorgfältig geplant werden.

Typische Schritte sind:

  • Thema und Zielgruppe festlegen
  • Autor*innen auswählen (z. B. Forschende oder Journalist*innen)
  • Tonalität und Länge definieren
  • ggf. redaktionelle Betreuung organisieren
  • Veröffentlichung planen 
  • Format bewerben

Kosten können anfallen für…

  • redaktionelle Betreuung
  • Honorare für Autor*innen
  • Layout und Gestaltung
  • Marketing und Distribution

Warum es sich lohnt

Der Brief schafft eine besondere Nähe zwischen Wissenschaft und Publikum. Durch die persönliche Ansprache können Forschende/Kommunikationsbeauftragte ihre Arbeit verständlich erklären, ohne den formellen Rahmen wissenschaftlicher Publikationen. 

Gleichzeitig ermöglicht das Format Reflexion: Wissenschaft wird nicht nur erklärt, sondern auch eingeordnet – etwa in gesellschaftliche, politische oder persönliche Kontexte. Zudem kann das Briefformat relativ unabhängig von großen Tech-Plattformen funktionieren, etwa wenn Texte über eigene Websites, Newsletter oder Printformate verbreitet werden. Dadurch kann der Brief komplexe Themen zugänglich machen und Vertrauen in wissenschaftliche Arbeit stärken.

Beispiele