Social Media & Wissenschaftskommunikation – eine Geschichte in unzähligen Tweets

Die Diskussion des frisch veröffentlichten zweiten Teils  von WÖM fand gestern nicht nur in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, sondern auch auf Twitter statt. Wir fassen zusammen.

Die Akademienarbeitsgruppe stellte gestern, am 28. Juni 2017, ihren zweiten Teil zur „Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und den Medien“ – WÖM – vor.

Warum es überhaupt ein zweites Papier der WÖM-Arbeitsgruppe gibt, erfahrt ihr in unserem Rückblick über den „heißen Sommer 2014 der Wissenschaftskommunikation“.

Vor vollem Haus ging es mit straffem Zeitplan, ohne Twitterwall und mit immer wiederkehrendem Verweis auf Leserbriefe 😉 los.

Genug gegrüßt – ran an die Stellungnahme. Holger Wormer und Peter Weingart stellen kurz die Ergebnisse vor. 15 Minuten – 12 Empfehlungen ist zwar sportlich, aber machbar.

Ein Statement, das Fragen aufwirft und erste Seitendiskussionen in den
#SocialMedia.

Wen die Frage von @andereLampe interessiert, dem empfehlen wir unseren Artikel über #Wisskomm in Südkorea zu lesen.

Und gleich das nächste kontroverse Thema vom Podium in die Menge?

Die restlichen Empfehlungen sind im Papier. Aber wer sich schon mal mit der Forschungsfrage auseinandersetzen möchte, kann in den Kommentar von Annette Leßmöllmann gucken.

Debatte Online und Debatte Offline: Nach der Vorstellung folgen die Expertenstatements auf der Bühne: Sie halten sich nicht mit viel Lob auf, sondern gehen gleich zu den Kritikpunkten über. Proudly presented by some Twitter users.

Was genau Markus Weißkopf mit dieser mangelnden Unterscheidung zwischen den Plattformen meint, lest ihr in seinem ausführlichen Kommentar:

Auch Beatrice Lugger sieht keine Ausstiegsoption, befürchtet aber, die Verfasser des Papiers wünschten die 90er zurück:

Auch Henning Krause hat sich noch mal ausführlicher mit den Empfehlungen der Akademie befasst:

Elisabeth Hoffmann (@einrehgehege) und Carsten Könneker (@scifunkel) nehmen als Mitglieder der WÖM-Arbeitsgruppe die Kritik auf dem Podium entgegen und setzen eigene Akzente.

So weit, so gut … Schluss mit der Sicht der Wissenschafts-PR; was sagen eigentlich die Wissenschaftsjournalisten zu den Empfehlungen? Hier vertreten durch: die freie Journalistin Tanja Krämer und Franziska Badenschier vom Science Media Center. Auf dem Podium auch vertreten die WÖM-Arbeitsgruppe durch Holger Wormer und Heide Blattmann.

Holger Wormer stößt die nächste kontroverse Debatte an und wundert sich auf dem Podium darüber, was es nicht alles für unmoralische Angebote an Journalisten gibt. Bei einem Glas Wein – was grad aber nicht zur Hand ist 😉 – würden die Journalisten vielleicht auch zugeben, welches davon sie angenommen haben.

Wo über Wissenschaft und Medien diskutiert wird, darf die Politik natürlich nicht fehlen – schließlich richten sich die Empfehlungen auch konkret an sie.

Und wo genau die Politik mitgestalten möchte? Die Bundestagsabgeordnete nennt sieben Baustellen:

Im Anschluss verabschiedete sich die Diskussion dann etwas vom Thema … fand zumindest die Community auf Twitter.

Einen echten Kracher zum Schluss lieferte Peter Weingart.

Gilt vor allem für einige #WÖM2-Verfolger ;-).

Und Zug-Probleme-Haber bzw. Abwesende … (Anmerkung der Redaktion: Da haben die sozialen Medien dann doch auch ihr Gutes und ihre Funktion unter Beweis gestellt.)

 

 

 

Weitere Beiträge zu WÖM2 auf dieser Plattform:

WÖM:

Weitere Beiträge zu WÖM2 stellte Marcus Anhäuser in einer Linkliste auf seinem Blog zusammen.