Hintergrund: xiquinhosilva, CC BY 2.0
Mauszeiger: ccPixs.com , CC BY 2.0

Digitales Museum

Vor einem Pissarro Pizza essen oder im Schlafanzug das Deutsche Museum besuchen: Ein digitales Museum macht es möglich und bringt die Ausstellung direkt zum Besucher.

Idee

„So interessant und nützlich die digitalen Angebote auch sind, so faszinierend ist doch das Original. [Daher] können wir keinen Besucherrückgang feststellen, sondern eher einen Zuwachs des Interesses.“ – Chantal Eschenfelder vom Städel Museum in Frankfurt am Main auf sueddeutsche

Ein digitales Museum reproduziert Kunstwerke und Exponate digital und macht sie online zugänglich. So können Ausstellungsstücke aus Museen der ganzen Welt hochauflösend daheim auf dem Bildschirm bewundert werden. Eine digitale Ausstellung ist entweder als virtueller Rundgang durch ein bestehendes Museum konzipiert oder liefert thematisch geordnet und mit Suchfunktion einen Überblick über die Ausstellungsstücke. Manche digitale Museen bieten auch spezielle Onlineführungen mit Audioguides an. In jedem Fall kann der Besucher die Ausstellung bequem von allerorts virtuell durchschreiten – zu jeder Zeit und bei freiem Eintritt. Und dies zum Teil gar mit Virtual-Reality-Brille: Es werden bereits einige Rundgänge als 360°-Videos angeboten (bei fehlender VR-Brille auch im kompatiblen Browser abspielbar), mit frei begehbaren VR-Museen wird zudem bereits experimentiert.

Wer kann mitmachen?

  • Museen
  • Gemäldegalerien
  • Science Center
  • Bibliotheken

Besucher

  • Erwachsene
  • Jugendliche
  • Schüler

Welche Formate werden häufig in diesem Zusammenhang genutzt?

  • Fotos
  • (360°-)Videos
  • Audioguides

Warum es sich lohnt

Ein virtuelles Museum hat jederzeit geöffnet und ist auf der Stelle zugänglich, unabhängig von den Öffnungszeiten und dem Standort des Museums. Auf der einen Seite eröffnet das Format so die Möglichkeit, auch weit entfernten Museen über das Internet einen Besuch abzustatten. Auf der anderen Seite weckt die digitale Visite natürlich die Lust auf einen ausgiebigen analogen Besuch.

Beispiele

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